Dienstag, 6. Dezember 2016

Quatschkopf *Origami*



Das Shirt "Quatschkopf" ist hier seit der Entdeckung des Schnittes ein viel getragenes Kleidungstück. Kurzärmelig im Moment über einem Body, ab jetzt aber auch komplett langärmelig, denn ich habe den Schnitt mit den Ärmeln des passenden Quatschkopf-Hoodies einfach wintertauglich gemacht. Die Schnitteile lassen sich problemlos austauschen. Genäht habe ich Größe 86 und ja, das passt. Beim ständigen Rumgeturne ist es ja ganz sinnvoll, wenn die Oberteile etwas länger sind und nicht immer auf Brusthöhe kleben.



Und jetzt noch ein kleiner Werbeblock:
Die bunten Holzspielsachen sind der Inhalt der unserer ersten Spielzeugkiste von Meine-Spielzeugkiste. Wir testen das Konzept zwei Monate lang und ich bin wirklich froh über die Möglichkeit. Mit dem Kauf von Spielzeug tue ich mich nämlich wahnsinnig schwer und kann an einer Hand abzählen wie viel wir dem Minimann bisher selbst gekauft habe. Das meiste seiner wenigen Spielsachen ist geerbt und auch im Freundeskreis tauschen wir gerne hin und her. Die schönen Spielsachen sind oft wahnsinnig teuer und "schön" im Sinne von "für Eltern halbwegs ästhetisch" heißt ja nicht zwangsläufig "interessant" für Kleinkinder. Ich bin also nicht gerade entscheidungsfreudig wenn es darum geht, meinem Einjährigen mal kurz Spielzeug für 100 Euro zu kaufen und nicht zu wissen wie es ankommt. 
Da ist das Prinzip sich die Teile über das monatliche Abo zu leihen eigentlich gar nicht schlecht. Gefällt etwas besonders gut, kaufe ich es von Meine Spielzeugkiste. Findet der Minimann etwas richtig langweilig, schicke ich es schnell zurück und suche etwas anderes aus. 



Nach ein paar Tagen Kistentest wissen wir: sowohl die hölzernen Klangeier als auch die Kugeln der Kugelbahn sind teuflische Wurfgeschosse die dem Mann fast ein Loch im Kopf beschert haben. Wären da nicht seine hervorragenden Reflexe. Sonst sind die Klangeier eher langweilig, die Kugelbahn hingegen kommt sehr gut an. Etwas Ähnliches wird hier sicher bald einziehen. Am liebsten hätte ich ja eine Murmelbahn, die auch noch feine Geräusche macht, dafür ist er aber noch zu klein, bzw. die Murmeln sind es und die Gefahr des Verschluckens somit zu groß.



Wenn ihr die Spielzeugkiste mal testen wollt, könnt ihr das einen Monat kostenlos mit dem Code aennisews machen. Folgemonate werden dann zum regulären Preis abgerechnet. Also rechtzeitig wieder kündigen ;-)




Schnitt: Freebook Quatschkopf Shirt von Mamamotz mit den langen Ärmeln des Quatschkopf Hoddies
Stoff: Jersey mit Origigami-Kranich vom Stoffmarkt, Polkadots und grauer Uni von Nosh über Stoffbüro



Donnerstag, 1. Dezember 2016

Fremde Federn *Cheyenne*



Heute schmücke ich mich mit fremden Federn. Die zusätzlichen Federn sind drei fremde Blusen mit den dazugehörigen bezaubernden Mädels drin, denn beim Nähblogger-Treffen in Ulm um Ulm und um Ulm herum hat sich ein Teil der Näh-Connection-Crew in Schale, äh, Cheyenne geworfen und ein kleines Fotoshooting veranstaltet. Gute Einzelbilder von mir sind dabei zwar nicht unbedingt entstanden, aber wir hatten jede Menge Spaß und man sieht uns auf jedem zweiten Bild das Kichern an. So muss das sein!



Es ist auch durchaus ganz sinnvoll, dass ihr euch die anderen Blusen anguckt. Ich hab nämlich Cheyenne-light genäht. Ohne alles. Ohne Knöpfe, ohne Ärmelabschluss, ohne Kragen, ...
Und leider auch ohne Nachdenken. Denn was ich auch weggelassen habe, sind die französischen Nähte. Dafür hatte ich nun wirklich keine Zeit. Wer aber so eine französische Naht kennt, der weiß, dass der Stoff über die erste Naht gelegt wird und dann erneut vernäht wird. Das heißt, man näht ziemlich viel Stoff "weg". Hat noch wer Fragen was die Größe meiner Bluse betrifft? Der Witz des Tages war auch wirklich, dass mir mehrfach zu einer Größe kleiner geraten wurde was die Schulterbreite betrifft. Und ich so in Gedanken: "geil, S! #läuftbeimir".
Und irgendwann im Laufe des Tages sind wir darauf gekommen, dass es an meinem Nahtbetrug liegt und ich war doch wieder irgendwo zwischen M und L. Was haben wir gelacht! Hab dann Abends im Restaurant doch nur ein Salätchen gegessen.



Um die ganze Miesere auszugleichen stehe ich neben Dominique, die nicht nur eine perfekte Bluse genäht hat, sondern auch noch die passende Hose dazu rausgehauen hat. Was für ein tolles Outfit!



An Annika und Steffi seht ihr, dass die Cheyenne auch eine andere Kragenvariante, eine durchgehende Knopfleiste und perfekte 3/4-Ärmel am Start hat – das sieht verdammt schick aus.
Ich mag die Tunikalänge ja eigentlich ganz gerne, aber mein Stoff ist tatsächlich maximal wenig tunikatauglich. Schön, ja, fließend nein. Mir war das natürlich vorher klar, ich dachte aber bei einem sehr günstigen Stöffchen kann ich schon mal den Schnitt testen. Eine Bluse braucht einfach etwas mehr Sorgfalt als ein Shirt. Schnell mal zwischen Kind und Arbeit "zusammentackern" rächt sich da sofort.
Erinnert mich also bitte im Sommer daran, dass ich mir unbedingt noch eine richtige Cheyenne nähe!


Und wenn es schon die Spar-Cheyenne ist, hab ich doch wenigstens vor dem Vernähen der Passen noch an ein kleines Label gedacht. Das vergesse ich ja sonst immer. Blöd, denn damit habe ich jetzt nach über zwei Jahren noch ungefähr 97 von 100 und ich hätte wirklich Lust auf neue. Der Text steht schon fest:
*mit liebe genäht und niemals gebügelt*
-------änni-------





Verlinkt: RUMS
Schnitt: Cheyenne von Hey June Patterns in der deutschen Übersetzung bei Näh-Connection erhältlich
Stoff: Urlaubsmitbringsel aus den USA von JoAnn (da bin ich aus Versehen im Sale eskaliert)


Cheyenne bringt übrigens noch ein paar Hemden-Kollegen mit auf den deutschsprachigen Markt. Wer also die ganze Familie benähen will, sollte bei Annika im Shop schnell noch die Einführungsrabatte klar machen, das lohnt sich wirklich. #schwabentipp ;-)

Mittwoch, 30. November 2016

Weihnachtsmann mit Gewinnspiel und Freebie-Plott

Weihnachten, das Fest der Liebe. Da ist es durchaus üblich, auch mal kurz an andere zu denken. Den Mann im Haus zum Beispiel. Der kommt nämlich nicht nur hier bei Genähtem oft zu kurz. Für Männer nähen ist oft wenig spannend, reicht das Repertoir der Farbwünsch doch meinst gerade so von dunkelblau über grau zu schwarz. Schlicht bitteschön. Ohne was dran. Kontrastfarbene Tasche oder Bündchen? Ach ne, lieber nicht. Da kann einen die Nählust schon mal verlassen.
Da es aber durchaus eine Vielzahl spannender Schnitte für Männer gibt und auch die Stoffwahl deutlich mehr hergibt als die üblichen Verdächtigen, möchte ich euch gemeinsam mit einigen anderen Mädels in der Weihnachtsmann-Blogtour zeigen. Wir haben Schnittmuster für Männer unter die Lupe genommen und uns bei Catrin im Stoffbüro passende Stoffe aussuchen dürfen. Dass es dabei nicht nur schwarz-grau wie hier zuging, sondern auch mal mandarine oder gar fuchsia ins Spiel kommt, hat die eine oder andere Dame überrascht, als sie den Mann auf der Stoffbüro-Seite alleine auswählen lies...



Überraschungen gab es bei uns nicht. Zumindest nicht was die Stoffwahl betraf. Schwarz mit grauen Ringeln sollte es sein. Fein, vielleicht bleibt ein Rest für mich!
Beim Schnittmuster schwankte ich zwischen Mr. Klassik von Konfetti Patterns und dem bekannten Walcheren von Schnittreif. Der Mann entschied sich für Walcheren, weil er so ein Shirt dringend braucht. Ach? Na dann ist ja gut.. Mr . Klassik kommt aber sicher noch, er schlummert schon auf der Festplatte. 
Bei Selina hat sich der Mann übrigens ebenfalls für Walcheren entschieden, dort könnt ihr die kurzärmelige Variante sehen.



Der Zuschnitt ging recht flott, auch wenn natürlich beim Streifenverlauf ein bisschen Konzentration nicht schadet. Am längsten hat es tatsächlich gedauert, bis ich eine Vorstellung davon hatte, wie welches Ärmel- und Passen-Schnittteil in welchem Stoff aussieht und wie alles gut zur Geltung kommt. So weit so gut. Bisher alles fein. Das letzte Schnittteil liegt auf dem Stoff, ich schneide beherzt drumrum und irgendwas kommt mir komisch vor... Genau, bei Teil 10 von 10. Nicht bei Teil 1 von 10. Wäre ja langweilig gewesen.

Donnerstag, 24. November 2016

Strickpunkt in neuen Farben *schwarz/taupe*



Hier und da weihnachtet es schon ein bisschen. Gut, bei uns bisher nur wegen der Lebkuchen, aber das macht ja nichts. Im Stoffbüro und somit in meiner Garderobe ist die gemütliche Jahreszeit jedenfalls schon da. Und wie. Neben jeder Menge neuer Kuschelstoffe (und "Kuschel" ist wirklich Programm, ich sag nur Rip mit angerauter Rückseite...) sind auch zwei neue Farben von Strickpunkt in den Shop eingezogen. Bordeaux/Fuchsia für all jene, die es bunt und kräftig mögen und bei Weihnachten sofort an RoteÄpfelStrahlendeKinderaugenTischVollerEssenGebrannteMandelnGranatapfelRiesigesFamilienfest denken und Schwarz/Taupe für die, die farblich eher die kühleren Töne bevorzugen und es schlicht mögen.
Ich finde ja beide Farben einfach wunderschön, konnte aber für das erste Stück nicht aus meiner Haut und musste somit natürlich Schwarz/Taupe vernähen. So sehr Meins!



Die Stoffrückseite hat übrigens den Mann völlig ins Schwärmen gebracht. Er meinte das wäre DER perfekte Männerstoff. Schön, dann haben alle etwas von meinem Design  – es soll sich ja niemand benachteiligt fühlen.
Genäht habe ich einen Jasper von Paprika Patterns, in der kurzen Form als Sweater. Da ich bei unbekannten Schnitten immer ein bisschen ängstlich bin, hab ich zur Sicherheit gleich mal eine Nummer größer genäht. Das hätte ich mal schön lassen können, mein Jasper ist doch einen Tick zu oversized. Wahrscheinlich werde ich an den nach hinten verlaufenden Teilungen noch ein bisschen was wegnehmen und den Rest mit Lebkuchen auffüllen – es gibt für alles eine Lösung!



Fotografiert wurde das gute Stück letztes Wochenende in Ulm beim Näh-Connection/Blogger-Treffen. Ein wunderbarer Tag mit ganz vielen tollen Mädels, aber das Fotoshooting war eher Nebensächlich. Das Wetter war mittelmäßig mies, mindestens eine Katze lag offensichtlich vorher noch in der Nähe des Pullis, die Fusselrolle war natürlich nicht mit in Ulm und es war zu kalt für entspannte Fotos. Trotzdem hat meine hochmotivierte Fotografin, Bettina von Stahlarbeit, alles gegeben und es sind ein paar schöne Bilder entstanden. Danke Betti!

Mittwoch, 23. November 2016

Kapuzen-Bimaa *Jacquard*



Letztes Jahr im Dezember nähte ich den ersten Bimaa-Sweater für den Minimann. Bilder am Kind gab es nicht, denn die kleinste Größe war noch zu groß. Meine Lust mit auf den Bimaa-Zug aufzuspringen aber eben auch, deshalb musste es damals unbedingt sein.



Nun sind wir von Größe 1/2 Jahr zu 3 Jahren. Ich bin ja ein bisschen erschrocken. Der Pulli ist schon eher schmal geschnitten und nun ja, der Minimann, ist zum Glück ein guter Esser...  Er ist aber auch ein großer kleiner Kerl, also passt das schon.



Den Stoff hatte ich von meinem Mantel übrig und ich finde ihn durchaus passend für kleine Jungs. Das schwarze Jerseyfutter der Kapuze hat sich nur ganz knapp gegen Senfgelb durchgesetzt – gelb war sehr toll, schwarz aber einfach vielseitiger zu kombinieren. Als ich im Sommer den Mantel zeigte, wurde ich gefragt ob man aus Jacquard auch Hoodies nähen kann. Kann man natürlich. Jacquard verhält sich wie Sweat oder Jersey – man muss einfach prüfen wie dick und dehnbar er ist und dementsprechend die Größe wählen.



Den letzten Bimaa-Sweater gab es mit Schalkragen, dieses mal musste es dann die Kapuze sein. Kleine Hoodies sehen einfach zu niedlich aus. Da sie aus drei Teilen konstruiert ist, fällt sie besonders schön und engt nicht ein.



Das war ganz sicher nicht der letzte Bimaa-Pulli für den Minimann – ich muss mich nur noch entscheiden, ob ich gleich wieder eine Größe größer nähen soll...







Schnitt: Bimaa von Lou Bee Clothing, deutsche Übersetzung über Näh-Connection
Stoff: Jacquard weiß/petrol von Lillestoff (im Moment nicht erhältlich)
Verlink: After Work Sewing




Donnerstag, 17. November 2016

Frau Karla *Streifenliebe*



Dieses Shirt trage ich schon seit Monaten. Ein echtes Lieblingsteil. Das passende Minimann-Shirt habe ich auch schon gezeigt, wollte aber mit dem Bloggen meines Shirts noch ein bisschen warten. Dann kam der Urlaub, die Arbeit... ach, irgendwas war immer...



Auf den Bildern ist jedenfalls noch Spätsommer oder Frühherbst – je nachdem ob das Glas halbvoll oder halbleer ist. Was aber entscheidend ist: Perfektes Wetter für Frau Karla mit ihren 3/4-Ärmeln!



Das positive am Vergessen ist aber definitiv, dass ich jetzt praktisch schon einen Langzeit-Qualitätstest am Start habe. Und der fällt positiv aus. Sehr positiv. Das Shirt sieht noch aus wie am ersten Tag und das, obwohl ich in der kühleren Jahreszeit knallhart alles in den Trockner werfe. Also wirklich alles. Der feine Stoff macht das prima mit und auch der Farbvergleich am ungewaschenen Stoffstück könnte besser nicht sein – keine sichtbare Abweichung. So mag ich das.



Die Streifenliebe aus Catrins exklusiver Stoffbüro-Kollektion funktioniert prima alleine oder in Kombi mit den passenden Unis. Wer es grundsätzlich passend im Kleiderschrank mag, kann aber auch perfekt über Stoffarten hinweg kombinieren – das ist wirklich gut durchdacht und das Besondere der Kollektion. Und unter uns: Auch im Stoffschrank ist es schön, wenn ma immer passende Kombis zur Hand hat ;-)



Hier seht ihr als Beweis meinen Cardigan Maja aus dem farblich passenden Jacquard nach meinem Design. Es passt! Gut, erinnert ein bisschen an Omis Twinset, aber ich hab das Jäckchen wirklich nur für den Bildbeweis kurz übergezogen, ehrlich!



Sonst trage ich eher eine schwarze, gekaufte Strickjacke dazu, hier müsste ich wirklich mal eine nähen. Ein lässiger Oversized-Schnitt, dicker Strick in schwarz/dunkelgrau und ein bisschen Extra-Nähzeit wären hierfür toll! Danke!




Verlinkt: RUMS, Ich näh Bio
Schnitt: FrauKarla von Schnittreif/Fritzi
Stoff: Streifenliebe in camel/bordeaux für Albstoffe für das Stoffbüro











Mittwoch, 16. November 2016

Polku *Quatschkopf*



Und heute geht es gleich weiter mit den bisher ungebloggten "Altlasten". Schwarz-weiße Ringel passen hervorragend zur finnischen Winterlandschaft  – Von der habe ich wirklich nur noch kleine Stücke, möchte aber unter keinen Umständen auch nur ein Fitzelchen wegwerfen. War ja schließlich ein Teil des ersten Outfits des Minimannes und wird hier sehr in Ehren gehalten. Auch wenn damals Größe 56 noch viel zu groß und er praktisch nicht zu sehen war sah es doch sehr, sehr niedlich aus.



Die Bilder sind wie gestern auch schon ein bisschen älter – Von Ende August um genau zu sein. Das Shirt sitzt zwar nicht mehr ganz so locker, passt aber natürlich noch. Lediglich das Wetter...
Macht aber fast nichts, beim Verlinken habe ich nämlich gerade gesehen, dass in der Zwischenzeit die Freebook-Serie "Quatschkopf" um einen Hoodie erweitert wurde. Ihr wisst was zu tun ist!




Morgen gibt's dann wieder was für mich zu sehen. Da habe ich nämlich auch das eine oder andere Teil einfach so auf der Festplatte vergessen...










Verlinkt: After Work Sewing
Schnitt: Freebook Quatschkopf von Mamamotz
Stoff: Ringel aus meinem Lager und Biojersey Polku von Nosh über Stoffbüro, leider ausverkauft ;-(







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